Diakonie-Siegel Pflege

Entstehung und Entwicklung

Die Diakonie in Hamburg hat 1997 eine Initiative gestartet, diakonische Pflegequalität zu definieren. Ziel war es, die vom Gesetzgeber geforderten Maßnahmen zur Qualitätssicherung umzusetzen und darüber hinaus festzuschreiben, wodurch sich speziell diakonische Pflegequalität auszeichnet.

Über 70 ambulante, teilstationäre und stationäre Einrichtungen der Diakonie in Hamburg haben sich 1997 zur Qualitätsgemeinschaft Diakonie zusammengeschlossen und aus der täglichen Praxis heraus einen Leitfaden entwickelt, der ganz genau beschreibt, worin die diakonische Pflegequalität im Einzelnen besteht. Schnell wurde deutlich, dass dies bundesweit für die Diakonie von herausragender Bedeutung ist. Es entstand das Bundesrahmenhandbuch zum Diakonie-Siegel Pflege – ein Leitfaden für diakonische Pflegequalität nach neusten pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen mit bundesweiter Gültigkeit! Inzwischen liegt dieses Bundesrahmenhandbuch in seiner zweiten, aktualisierten und überarbeiteten Fassung vor.

Bereits im Jahr 2004 ergab eine Studie der AOK, dass das Diakonie-Siegel Pflege zu den umfassendsten und anspruchsvollsten Siegeln auf dem Pflegemarkt gehört. Im Jahr 2006 arbeiteten bundesweit bereits 65% aller diakonischen Pflegeeinrichtungen nach den Standards des Diakonie-Siegels Pflege, davon 86% der stationären, 56% der teilstationären und 52% der ambulanten Einrichtungen.

In Hamburg haben sich alle Mitgliedseinrichtungen des Diakonischen Werkes durch ihren Beitritt zur Qualitätsgemeinschaft Diakonie auf die dem Diakonie-Siegel Pflege zu Grunde liegenden Leitsätzen zur diakonischen Pflegequalität verpflichtet.