Hilfe in Hamburg bei Demenz
Welche Betreuung gibt es für Demenzkranke?
Immer mehr Menschen leider an Demenz. Bisher ist diese Erkrankung eine der häufigsten Gründe für die Aufnahme ins Pflegeheim.
Neben der angemessenen und guten Betreuung und Pflege eines an Demenz erkrankten Menschen steht auch die Entlastung von pflegenden Angehörigen im Mittelpunkt der verschiedenen Angebote.
Die Diakonie Hamburg setzt sich dafür ein, vielfältige Angebote zur Betreuung zu schaffen.
Einige Dienste der Diakonie bieten auch eine ambulante Betreuung für Demenzkranke an.
Eine weitere Alternative stellen Wohngemeinschaften für Demenzkranke dar, die sowohl ambulant als auch stationär in einer Einrichtung betrieben werden können. Schon jetzt sind drei der sechs Hamburger Wohngemeinschaften im Verbund der Diakonie:
Albertinen-Gruppe
www.albertinen.de
Amalie-Sieveking-Stiftung
www.sieveking-stiftung.de
Martha Stiftung
www.martha-stiftung.de
Zum 1.3.2009 werden zwei neue Wohngemeinschaften im neu errichteten Elim Seniorencentrum Bergedorf eröffnet.
www.fegn.de
Viele Senioren- und Pflegeheime beteiligen sich z. B. an dem Programm der Besonderen stationären Dementenbetreuung in Hamburg. Oder sie haben eigene Konzepte entwickelt, etwa für Gruppenangebote. Die Heimplatzsuche auf dieser Website zeigt Ihnen gezielt freie Plätze für diese Menschen an.
Auch die Tagespflegestätten der Diakonie in Hamburg haben Angebote für dementiell erkrankte Menschen. Als Gast in unseren Tagespflegestätten haben Sie die Sicherheit einer fachkundigen Pflege. Besonders für Menschen, die an Demenz erkrankt sind, ist es wichtig, tagsüber in Gesellschaft zu sein und einen gleichmäßigen, strukturierten Tagesablauf zu haben. Wir versuchen jeden Gast, seinen individuellen Fähigkeiten entsprechend, zu unterstützen und zu fördern.
Ambulante Pflegedienste können neben der pflegerischen Versorgung mit ihrem unterstützendem Angebot oft für bestimmte Zeiten eine Entlastung von pflegenden Angehörigen in der eigenen Wohnung schaffen.
Rund zwanzig Pflegedienste beteiligen sich zudem derzeit an einem Forschungsprojekt des UKE zur Frage: Wie kann die Ko operation von Hausärzten und Pflegediensten in der Ver sorgung von Dem enzkranken optimiert werden? Diese Studie mit dem Namen Koverdem ist Teil der vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Initiative "Leuchtturmprojekte Demenz".
Neben dem Angebot der Tagespflegestätten haben einige ambulante Pflegedienste ein sogenanntes niedrigschwelliges Angebot für Demenzkranke eingerichtet: Für bestimmte Stunden in der Woche gibt es ein aufsuchendes Angebot in der eigenen Wohnung oder ein Gruppenangebot in Ihrer Nähe durch geschulte HelferInnen.
Je nach Angebot ist eine Kostenübernahme durch die Pflegekasse oder auch des Sozialhilfeträgers möglich.
Demenzkranke können auch stundenweise von freiwillig engagierten SeniorPartnern betreut werden.
www.seniorpartner-diakonie.de
Angehörige erhalten Beratung und Schulung in der Hamburger Angehörigenschule.
www.angehoerigenschule.de


